Gottesdienst mit Apostel Mutschler

Im zweiten Anlauf hatte es nun geklappt – unser Bezirksapostelhelfer Apostel Mutschler diente am Donnerstag, 24.10.2024, in der Neumünsteraner Kirche den Geschwistern aus den Gemeinden Bordesholm,  Flintbek,  Hohenwestedt, Lütjenburg, Trappenkamp und Neumünster.

Nach dem Eingangslied „Zaget nicht, wenn Dunkelheiten auf des Lebens Pfaden ruhn“ (NGB 178) und Gebet verlas Apostel Mutschler das Bibelwort aus Psalm 126, Verse 5 und 6: „Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen guten Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.“

Mit dem Chorlied „Seid fröhlich in der Hoffnung“ setzte der Chor ein musikalisches Highlight zu Beginn des Gottesdienstes. Die Strophen wurden durch den Chor vorgetragen, der Refrain „Seid fröhlich in der Hoffnung, beharrlich im Gebet, standhaft in aller Bedrängnis. Macht einander Mut, ladet gerne Gäste ein. Zeigt es allen, dass Jesus sie liebt“ wurde von der gesamten Gemeinde gesungen.

Apostel Mutschler wies darauf hin, dass dieses Lied den Text aus Römer 12, Vers 12 enthält. Dort schreibt Apostel Paulus an die Römer. Die englische Verbform des Wortes „Hoffnung“ ist „to hope“ und erinnert an das deutsche Verb „hüpfen“. Man hüpft, wenn man fröhlich ist, und Gotteskinder haben wegen der göttlichen Verheißung eine Grund, fröhlich in der Hoffnung zu sein. In der Bibel ist von zwei Begebenheiten berichtet, bei denen Jesus geweint hat – bei dem Tod seines Freundes Lazarus und als er vor Jerusalem stand und sich Gedanken um die Bewohner machte. Apostel Mutschler zog eine Parallele zu den Rückkehrern aus der Kriegsgefangenschaft, die 1946 wieder in ihre Heimat Hannover zurückkehrten. Zu der Zeit lag dort alles in Schutt und Asche. 2500 Jahre früher kehrten die Israeliten aus der babylonischen Gefangenschaft zurück und fanden Jerusalem völlig zerstört. In diesen Zusammenhang rief er zum Frieden auf, in der Welt und in unserem Umfeld.

Zum Mitdienen bat der Apostel unseren Bezirksältesten Fellensiek an den Altar. Er berichtete u.a. über zwei Ereignisse in seinem Leben, die ihn zu Tränen gerührt hätten. Im weiteren Mitdienen betonte Bischof Beckmann, dass man sich vor Gott so kommen kann, wie man wirklich ist. Er reflektierte den Psalm 37, Verse 4 und 5: „Habe deine Lust am Herrn; der wird dir geben, was dein Herz wünscht. Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird`s wohlmachen.“ Voraussetzung für das Erfüllen unserer Wünsche ist, dass wir auch wirklich Lust am Herrn haben und Voraussetzung für das „Wohlmachen“ ist, dass wir unsere Wege auch wirklich dem Herrn anbefehlen.

Nach dem vom Männerchor vorgetragenen Bußlied „Komm zu dem Lebensquell“ und der Sündenvergebung, wurde das Heilige Abendmahl gefeiert. Dazu sang die Gemeinde „Stark ist meines Jesu Hand“ aus dem Gesangbuch Nr. 177.